FDP-Ortsverband für Erfahrung und Kompetenz auf dem Bürgermeisterstuhl!

 

Auf einem außerordentlichen Ortsparteitag der FDP in Hellenthal wurde das Thema Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Hellenthal diskutiert. Eingeladen dazu war auch der Amtsinhaber auf dem Bürgermeisterstuhl, Rudolf Westerburg, der sich den Fragen und Anregungen der Mitglieder des FDP-Ortsverbandes stellte. 

Auch wenn es bei dem einen oder anderen Punkt unterschiedliche Auffassungen gab, so waren die Liberalen in der Gemeinde Hellenthal doch darin einig, Rudolf Westerburg bei seiner Kandidatur zu unterstützen. Insbesondere in der Zeit der Coronakrise hat Rudolf Westerburg als Bürgermeister nach Ansicht der FDP-Mitglieder eine hervorragende Arbeit gemacht und bewiesen, dass er auch in Krisenzeiten eine Gemeinde managen kann.

Die anwesenden Mitglieder folgten einstimmig dem Votum der Fraktions und des Vorstandes und sprachen sich für eine weitere Amtszeit für den Ramscheider Rudolf Westerburg aus. 

Kritik an Jäger ist unberechtigt

Immer wieder sind Schuldzuweisungen an die Jägerschaft zu hören, da es durch Wild vermehrt zu Schäden kommt. Seien es die Verbißschäden an jungen Bäumen oder die auch in der Presse angeführten Schäden durch Wildschweine in Hausgärten und Sportanlagen.

Auch bei einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern der belgischen Liberalen in Losheimergraben wurde seitens der Belgier Klage darüber geführt, dass über die Grenze hinweg Wild in die dort gemeindlichen Wälder dringt und für große Schäden sorgt.

Den Vorwurf gegenüber der Jägerschaft kann Margrit Heinbach-Losenhausen, selbst Jägerin und Mitglied sowohl im Forst- und Umweltausschuss als auch im

Hegering Hellenthal anhand der neuesten Abschusszahlen entkräften.

So wurden die Abschusszahlen im Rahmen des gesetzlich festgelegten Abschussplans für Rotwild weitgehend erfüllt. Und bei den Wildschweinen, die ganze Felder und Wiesen umwühlen, ist die nicht reglementierte Zahl mit 409 Stück um mehr als die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen.

 

Vielmehr sollte nach Ansicht der Liberalen in Hellenthal das Problem des überaus großen Wildbestandes endlich aufgegriffen und angegangen werden.

 

FDP-Hellenthal: Sperrung der Narzissenwiesen leider notwendig

Das Schauspiel der blühenden Narzissen im deutsch-belgischen Grenzgebiet lädt jedes Jahr zahlreiche Wanderer ein, die Narzissenwiesen bei Hollerath aufzusuchen und sich an der blühenden Pracht zu erfreuen.

Auch in diesem Jahr waren trotz Coronakrise schon wieder zahlreiche Menschen auch in Gruppen zu den Narzissenwiesen unterwegs, obwohl die eigentliche Blühzeit erst noch kommt. Dabei sollten aber auch die Letzten begriffen haben, dass man die sozialen unmittelbaren Kontakte einschränken sollte. Gleichfalls sollte man berücksichtigen, dass die blühende Pracht sich auf belgischem Hoheitsgebiet befindet, wo sowieso strengere Auflagen gelten, was den Aufenthalt im Freien angeht. Es muss auch damit gerechnet werden, dass die belgischen Behörden strikter durchgreifen, wenn sich nicht an die belgischen Gesetze und Verordnungen gehalten wird.

Von daher war es folgerichtig, dass seitens der Hellenthaler Gemeindeverwaltung die entsprechenden Parkmöglichkeiten am Hollerather Knie gesperrt wurden.  Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Peter Rauw dazu: „Ein bedauerlicher, aber leider notwendiger Schritt, um die Menschenmassen auf den Narzissenwiesen zu verhindern. Manchmal muss man die Leute vor sich selbst schützen.“

Alle Schüler müssen die Chance haben, ihre Abschlüsse machen zu dürfen.

 

Auf Zustimmung stieß die Vorgehensweise der FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer, den Schülern, bei denen Prüfungen und Abschlüsse anstehen, die Möglichkeit zu geben, die Schulen wieder zu besuchen. Insbesondere der Vorsitzende des Schulausschusses in der Gemeinde Hellenthal, Peter Rauw begrüßte die Vorgehensweise, bei der keine Schulformen und keine Schüler außen vorgelassen werden. Während zumeist der Fokus auf die Gymnasien und die Abiturienten gelegt wird, legen die Hellenthaler Liberalen auch Wert darauf, dass die anderen Schüler ebenfalls zu berücksichtigten sind. Stehen doch auch bei Haupt- Real- und Gesamtschülern Prüfungen und Abschlüsse an, die auch entscheidend für den späteren Lebensweg sind. 

"Die Hauptschüler in den Abschlussklassen stehen auch vor entscheidenden Weichenstellungen in ihrem Leben. Auch auf ihre Interessen ist Rücksicht zu nehmen (Foto P. Rauw)."

Die Hellenthaler FDP sieht sich auch der Hauptschule in der Gemeinde Hellenthal verpflichtet, in die neben Schülern aus der eigenen Gemeinde auch weitere Schüler aus dem weiteren Umland kommen.

Auch das Ansinnen einiger, die Abschlussnoten auf eine andere Grundlage zu stellen als in den vergangenen Jahren stößt bei Peter Rauw auf Ablehnung. Peter Rauw dazu: „Die Schüler haben ein Recht darauf, zu beweisen, was sie können. Nun aus falsch verstandener Ideologie auf Abschlüsse zu verzichten und praktisch einen „Abschluss Light“ zu vergeben, würde diesen Schülern ewig nachhängen.“ Dass den Schülern aus den vergangenen Wochen der Coronakrise Nachteile erwachsen sind, dürfte jedem klar sein. Diese Nachteile gilt es gerade jetzt für die prüfenden Schüler soweit wie möglich wieder auszubügeln. Dies geht am besten, wenn man ihnen den Schulbesuch wieder ermöglicht.

In einem nächsten Schritt ist vorgesehen, dass die Grundschulen Anfang Mai zumindest für die Abschlussklassen geöffnet werden. Auch dieser Schritt ist für Peter Rauw nachvollziehbar. So sollte zunächst den Grundschülern, die vor einem Übergang auf eine weiterführende Schule stehen, der Schulbesuch ermöglicht werden und erst dann den anderen Schülern.

Peter Rauw, Vorsitzender des Schulausschusses in Hellenthal (Foto: K. Wallraf)
Peter Rauw, Vorsitzender des Schulausschusses in
Hellenthal (Foto: K. Wallraf)

„Es wäre zwar schön, wenn alles relativ schnell wieder für alle Schüler ans Laufen kommen würde. Aber wir wollen ja auch die Kirche im Dorf lassen und sehen wie sich alles entwickelt“ so Peter Rauw. 

Für die FDP in Hellenthal ist es wichtig, dass man wieder Schritte in Normalität geht, wobei man sich allerdings bewusst sein muss, dass man von einer Normalität noch weit entfernt ist und es auch immer wieder Rückschläge geben kann.

 

 

 

Sternenpark, Wilddichte und neue Medien

Es ging turbulent her beim ordentlichen FDP-Jahresparteitag am 2. Februar 2020 in Hollerath, zu dem die Vorsitzende Angelika Böhm bis auf zwei alle Mitglieder des Ortsverbands Hellenthal begrüßen konnte. 

Die Vorsitzende berichtete über den in der Region eingerichteten „Sternenpark“. Das seien geführte Abend- und Nachtwanderungen im Nationalpark Eifel und auch in unserem Gebiet um den „Weißen Stein“, bei denen die Besucher in die Geheimnisse des Sternenhimmels eingeführt werden. 

Der alte und just neu wieder gewählte Kreisvorsitzende Peter Rauw und hiesige Fraktionsvorsitzende gab einen kurzen Einblick in die Ratsarbeit. Bei einem Votum per Bürgerentscheid mitinitiiert durch die CDU sei der Erhalt von zwei Schulstandorten durchgesetzt worden. Dagegen sei ein Neubau auf einem Standort auch von der FDP als langfristig ökonomische und verkehrstechnisch bessere Lösung befürwortet worden. Nachdem diese Variante abgeschmettert worden war, seien für die stark sanierungsbedürftigen beiden alten Standorte 2,5 Mio. Euro bewilligt worden. Seitens der CDU wollte man diesen Betrag allerdings drastisch kürzen und wollte nur 500 Tausend Euro zur Verfügung stellen, ein Betrag, der nicht einmal für die bisher bekannten Mängel ausgereicht hätte. Grüne und die UWV hingegen wollten zunächst gar keiner Sanierung zustimmen. Die allgemeinen Kommentare hierzu fielen recht deutlich bis drastisch aus, was persè eine Steilvorlage für die FDP-Arbeit im Kommunalwahljahr sei, sagte Peter Rauw.

Peter Rauw berichtete dann noch kurz über die weiteren Planungen zur Windenergiegewinnung in der Gemeinde. Die alten Planungen seien überholt und werden nicht mehr fortgeführt. Stattdessen wird jetzt ein neuer Teilflächenplan in der Gemeinde aufgestellt, bei der die neuen Vorgaben des Landes einfließen sollen.

Zur Haushaltssituation der Gemeinde war anzumerken, dass diese weiterhin angespannt sei und keine Entwarnung gegeben werden kann.

Mit den belgischen Liberalen aus dem Gemeinderat Büllingen wurde eine gemeinsame Fraktionssitzung in Losheimergraben durchgeführt. Bei dieser Sitzung führten die Mitglieder aus Büllingen aus, dass ein großes Problem aus dem überaus großen Wildbestand in Deutschland ausgehe. Das Wild dränge aus Deutschland nach Belgien und dort seien vermehrt Wildschäden gerade im Gemeindewald zu verzeichnen. Dies sei für eine Gemeinde, die aus dem Gemeindewald jährlich Einnahmen von 1 Mio. Euro verzeichne, finanziell eine Belastung.

Das Problem mit dem großen Wildbestand konnten Günter Haas, Landwirt aus Rescheid und Margrit Heinbach-Losenhausen bestätigen. Die Hellenthaler Fraktionsmitglieder sagten zu, das Problem an die verantwortlichen Stellen in Deutschland heranzutragen.

Dann wies der Fraktionsvorsitzende noch über den neu angelaufenen Facebookauftritt der FDP-Hellenthal hin. Hierzu sollen auch die Mitglieder gerne Beiträge mit Fotos beisteuern. Verantwortlich für die Beiträge ist Angelika Böhm, der die Entwürfe zugesandt werden sollen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Siehe auch www.facebook.com/FDP-Hellenthal. Ergänzend hierzu noch die Internetadresse: www.fdp-hellenthal.de.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Petra Kanzler berichtete sodann über den am letzten Kreisparteitag. Hier wurde Peter Rauw als Kreisvorsitzender wiedergewählt.

Als Delegierte zum Bezirksparteitag wurden Peter Rauw, Angelika Böhm und Dirk Stoff gewählt. Ersatzdelegierte wurden Peter Braun, Dr. Stefan Böhm und Margrit Heinbach-Losenhausen.

Die Vorstandswahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Angelika Böhm als Vorsitzende,

Peter Braun als Stellvertr. Vorsitzender,

Dirk Stoff als Kassierer und 

Margrit Heinbach-Losenhausen als Schriftführerin. 

Neu als Beisitzerin wurde Kristina Haas gewählt.

Das Amt des Kassenprüfers wurde neu besetzt mit Heiko Schäfer.          

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