Kritik an Jäger ist unberechtigt

Immer wieder sind Schuldzuweisungen an die Jägerschaft zu hören, da es durch Wild vermehrt zu Schäden kommt. Seien es die Verbißschäden an jungen Bäumen oder die auch in der Presse angeführten Schäden durch Wildschweine in Hausgärten und Sportanlagen.

Auch bei einer gemeinsamen Besprechung mit Vertretern der belgischen Liberalen in Losheimergraben wurde seitens der Belgier Klage darüber geführt, dass über die Grenze hinweg Wild in die dort gemeindlichen Wälder dringt und für große Schäden sorgt.

Den Vorwurf gegenüber der Jägerschaft kann Margrit Heinbach-Losenhausen, selbst Jägerin und Mitglied sowohl im Forst- und Umweltausschuss als auch im

Hegering Hellenthal anhand der neuesten Abschusszahlen entkräften.

So wurden die Abschusszahlen im Rahmen des gesetzlich festgelegten Abschussplans für Rotwild weitgehend erfüllt. Und bei den Wildschweinen, die ganze Felder und Wiesen umwühlen, ist die nicht reglementierte Zahl mit 409 Stück um mehr als die Hälfte im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen.

 

Vielmehr sollte nach Ansicht der Liberalen in Hellenthal das Problem des überaus großen Wildbestandes endlich aufgegriffen und angegangen werden.

 


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